Multi-Bridge – Was geht nicht mehr?
Hi in die Runde,
unser neues Haus wird bald fertig und wir haben was Hue anbelangt einiges vor. Es werden alle Leuchtmittel und Schalter ausschließlich von Hue kommen, es wird keine normalen Schalter geben. Eingedeckt haben wir uns im letzten Jahr entsprechend mit über 150 Lampen und über 30 Senic Schaltern. Tendenz steigend, aber sicher ist schon jetzt, dass es ca. vier Bridges geben muss.
Ich habe bis jetzt keinerlei Erfahrung mit mehreren Bridges, deshalb die Frage hier. Könnt ihr mir sagen, mit was für Problemen wir zu rechnen haben?
- Was wir haben wollen ist eine Anbindung an Alexa, am besten über alle Bridges hinweg. Es werden in allen Räumen und Stockwerken Alexas in die Decke integriert.
- Schaltersteuerung ebenfalls über alle Schalter, sodass ich mit einem Schalter, der mit Bridge 1 verbunden ist, auch eine Lampe steuern kann, die an Bridge 2 hängt.
Ich habe die Befürchtung, dass genau diese beiden Punkte die Knackpunkte sind, wisst ihr Lösungen dafür?
Fällt euch sonst noch was ein, was problematisch wird?
Viele Grüße
Dany
5 Antwort
Hallo Dany250,
kann die Aussagen von DOh nur bestätigen und mich anschließen.
Befinde mich gerade ebenfalls in einer ähnlichen Situation wie du – nur Sanierung. Hab aber im Bestand schon 2 Stockwerke komplett mit Hue und Dimmschaltern in Verbindung mit Alexa am laufen und mich deshalb bei der Sanierung auch komplett für Philips Hue entschieden (diesmal in Verbindung mit Senic Schaltern).
Ich bin aber schon im Test mit meiner 2. Bridge, die ich in Alexa integriert habe und die nur über Matter in Alexa läuft (hab hier das Wohnzimmer auf die 2. Bridge umgezogen). Habe keine Probleme mit den Funk Netzwerken, obwohl 2 Hue Bridges und Bosch SmartHome Zentrale direkt nebeneinander liegen.
Grundsätzlich funktioniert das mit den mit Matter aktuell geltenden Einschränkungen mit Alexa (keine Übertragung von Schaltern, Räumen, Szenen etc.). Grundfunktionen Licht wie An, Aus, Dimmen, Farbwechsel funktionieren schnell und zuverlässig.
Ich werde meine Lichter/Zubehör nach Räumen und Anwendungen in die Hue Bridges einlernen, bei mir werden es voraussichtlich 3. Idealerweise bekommst du immer 1 Stockwerk auf eine Bridge, mindestens aber komplette Räume.
Ich empfehle dir mit Senic Schaltern ausschließlich original Hue Lampen zu verwenden, Fremdhersteller haben immer eine Verzögerung/Unzuverlässigkeit (habe Tradfri, Ledvance hier getestet). Die Konfiguration der Senic schalter in anderen Apps bietet viele Vorteile – diese fressen aber schnell die Ressourcen der Bridge auf, da ist weniger eben mehr. Ich nutze hier nur die Standard Hue Konfiguration um Ressourcen zu sparen.
Alle Funktionalitäten von Hue welche dir über den Hue Skill mit 1 Bridge in Alexa zur Verfügung stehen bekommst du nach aktuellem Stand aber nicht umgesetzt. Hier musst du mit Szenen über Schalter und/oder App arbeiten.
Bleibt zu hoffen das Philips es irgendwann mal auf die Reihe bekommt die Bridges in einem Account zusammen zu fassen – Matter wird hier sicher nicht die Lösung bringen.
Die Beschränkung der Geräte/Hue Bridges ist hart auf 63 Geräte (egal welche). Diese sind aber idR nicht der Flaschenhals, sondern die Limitierung von Regeln/Schaltschemata/Sensoren/Szenen.
Und das ist garnicht so einfach. Ein Bewegungsmelder frisst hier nämlich schon alleine ziemlich viel weg…ein voll progrmmierter Dimmschalter ebenso…und ein in einer anderen App konfigutierter Scenic Schalter noch mehr… 😉
Hue Bridge per Matter unterstützt aber aktuell noch kein Zubehör und keine Szenen.
Zumindest bei mir werden per Matter auf Alexa keine Dimmer, Button oder Bewegunsgmelder angezeigt.
Auch die Szenen und extra Zonen sind nicht vorhanden, lediglich die Lampen (und die nicht mal richtig benannt).
Mehrmals versucht, daher nutze ich wieder den Alexa Skill. Da ist alles korrekt vorhanden.
Die Alexa-Geschichte müsstest du mit Matter lösen können.
Auch Schalter lassen sich prinzipiell darüber konfigurieren, damit man über Bridges hinweg steuern kann – aber natürlich mit deutlich weniger Optionen als in der Hue Bridge.
Also würde es theoretisch gehen.
Wenn ich dich aber richtig verstehe, dann geht es mit den eigenen Bordmitteln oder beispielsweise über iconnecthue nicht von allein.
(Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir meine beiden Punkte:
1.) Alexa
2.) Schalter
nicht durcheinander bringen.)
Du kannst über Matter mehrere Bridges mit Alexa verbinden. Du kannst über Alexa Schalter konfigurieren für alle mit Alexa verbundenen Geräte. Aber mit wenig Funktionen.
Du kannst wesentlich mehr Optionen verwenden, wenn du die Schalter über die Hue Bridge konfigurierst (am Besten mit Drittanbieter Apps wie Hue Essentials oder iconnecthue). Du kannst dann aber NICHT Lampen auf einer anderen Bridge steuern, bist aber unabhängig vom Heimnetzwerk.
Du solltest definitiv versuchen, Schalter nur die Lampen steuern zu lassen, die an der gleichen Bridge angemeldet sind. Das hätte auch den Vorteil, dass sie noch zuverlässig deine Lampen steuern, falls es mal Probleme mit dem WLAN gibt.
Denn alle Regeln, die auf der Bridge gespeichert sind, funktionieren auch ohne Heimnetzwerk. Aber Alexa Regeln nicht.
Danke für deine Antwort.
Das wird richtig schwer werden, aber ich werde mal einen Plan dafür erstellen. Dein Argument ist aber was die Ausfallsicherheit anbelangt Gold wert!
Das betrifft aber nur WLAN, richtig? Mit dem Internet dahinter hat das nichts zu tun, oder doch?
WLAN kann zwar auch mal ausfallen, aber deutlich seltener als das Internet selbst…
EDIT:
Die Beschränkung auf 50 (63) bezieht alle eingebundenen Gegenstände mit ein? Also auch jeden Bewegungsmelder, jeder Schalter, etc.?
Lampen und Zubehör werden getrennt gezählt. Ich meine es waren 12 Schalter und co. Bin mir bei den BM aber nicht sicher, ob die nur 1 zählen oder mehr.
Ich weiß nicht, ob über Alexa programmierte Schalter ohne WLAN funktionieren. Kenne mich mit alexa nicht aus.
Ich habe das Argument gebracht, weil bei mir alle paar Monate mal der Netwerkverteiler auf dem Dachboden ausfällt und es dann keine Verbindung mehr zwischen ATV und Hue Bridge gibt. Das ist ein Grund warum ich die Schalter ausschließlich über iConnecthue eingerichtet habe. Aber auch, weil man in Homekit viel weniger Möglichkeiten hat.
So, hab die Weihnachtsfeiertage nun ausgenutzt um in der noch aktuellen Wohnung mit dem Bestand herum probieren zu können.
Hab insgesamt drei Bridges benutzt um unterschiedliche Räume damit testweise ausprobieren zu können.
Bisher läuft alles ganz gut und ging auch erstaunlich einfach von statten.
Alexa ist völlig problemlos mit matter über alle Bridges hinweg zu nutzen. Ich merke überhaupt keine Einschränkungen und Verschlechterungen. Bin begeistert wie gut und einfach das geklappt hat. Somit ist dieses Thema für mich komplett erledigt. (Ich nutze Alexa aber auch wirklich nur um Lichter ein- und auszuschalten, vielleicht noch die Intensität, mehr aber nicht.)
Was das Arbeiten mit matter über Apples HomeKit anbelangt bin ich noch hin- und hergerissen. Theoretisch funktioniert alles wie gewünscht, ich steure mit meinen Senic Schaltern und Hue Bewegungsmeldern Lampen auf einer anderen Bridge. Klappt bisher auch problemlos, es scheint zeitgleich mit dem Tastendruck zu klappen, wenn man gaaanz genau hinsieht, sieht man, dass mehrere Lampen vielleicht nicht 100% zeitgleich heller werden, aber das ist für mich völlig in Ordnung.
Was mich aber stört, dass man diese Dinge dann eben über HomeKit konfigurieren muss, denn hier liegt der Hund tatsächlich begraben. Die Schalter von Senic sind unglaublich gut und es lassen sich beispielsweise mit iconnecthue sehr viele verschiedene Optionen programmieren. Klar alle vier Tasten, Doppelbelegung bei erneutem Druck, langer Druck, zwei Tasten gemeinsam, etc. All das ist wirklich Gold wert, wenn man mehrere Gruppen mit einem Schalter bedienen will und all das geht mit HomeKit nicht. Hier gibt es leider nur vier Tasten und fertig. Man kann noch nicht einmal einen erneuten Druck zum wieder Ausschalten der selben Lampe programmieren, sodass man eigentlich nur zwei unterschiedliche Lampen (Gruppen) bedienen kann, weil man für Licht an und Licht aus schon zwei Tasten belegen muss.
Das ist so bescheiden, dass ich mein Zuhause nun doch so gestalten muss, dass die Lampen die mit einem Schalter bedient werden sollen, tatsächlich auf einer Bridge zusammen liegen müssen. Sehr schade, denn eigentlich klappt es anders ja auch, fast…
Bedeutet für mich noch mehr Bridges (ich schätze 5 oder 6) und dass ich insofern eingeschränkt bin, dass ich nicht von allen Schaltern aus gewisse Lampen steuern kann, was ich beispielsweise mit den Außenlampen oder den Galerielampen vor hatte.
Es nervt, ich verstehe auch nicht, warum ich in der originalen Hue App mehrere Bridges verwalten kann, dass aber nur über unterschiedliche Accounts klappt. Wenn es mit einem Account klappen würde, könnte man auch mit den Bordmitteln über mehrere Bridges hinweg zusammenarbeiten.
Weiß jemand warum das nicht geht? Ich verstehe eine Hardwarebeschränkung der Bridge, aber warum löst Philips dass dann nicht mit Hilfe eines Accounts für mehrere Bridges und lässt sie so zusammen interagieren?
Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man die Senic Schalter mittels HomeKit doch zu mehr Funktionen bringen kann, vielleicht steh ich ja nur auf dem Schlauch…